Inklusive Lernkultur

„Was ist normal? Es ist normal, verschieden zu sein“
Richard von Weizäcker

Unser Ziel ist es, Kinder nach ihrem Können, ihren Interessen, Neigungen und Begabungen zu fördern und zu fordern.
Wir sammeln seit vielen Jahren Erfahrungen im Bereich Integration/Inklusion von Kindern mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten.
Diese große Vielfalt empfinden wir als Bereicherung und Herausforderung für unser schulisches Zusammenleben.
Bei der Zusammensetzung unserer Klassen achten wir auf ein ausgeglichenes, die Gesellschaft abbildendes Verhältnis zwischen Kindern mit und ohne Förderbedarf. Individuelle Lernprozesse und eigenverantwortliches Lernen werden unterstützt. Partner-  und Gruppenarbeit sind selbstverständliche Elemente unseres Unterrichts. Helfer- und Expertensysteme in den Klassen unterstützen die Kinder in ihren Lernprozessen miteinander. Die Erfahrung des gemeinsamen, inklusiven Lernens sind für alle Kinder von unschätzbarem Wert. Sie erfahren, dass jedes Kind seine Stärken und Schwächen hat und haben darf. Sie lernen voneinander, miteinander. Viele Unterrichtstunden beginnen mit einer „Guten Morgen Aufgabe“. Hier für versammeln sich alle Kinder der Klasse zumeist in  U-Form vor der Tafel. Die nun gestellte Aufgabe dient in der Regel der Übung und Vertiefung gelernter Lerninhalte. Sie enthält Tranferleistungen und sichert so einmal Gelerntes immer wieder neu aus verschiedenen Blickrichtungen. Häufig wird die Verantwortung für die Aufgabe an Schülerinnen und Schüler delegiert. Sie wählen im Vorfeld eine Aufgabe aus und führen sie mit der Klasse durch. Die Lehrkraft hat in diesem Prozess nur noch eine lernbegleitende Rolle.