Pädagogisches Konzept zum sozialen Miteinander

Leitgedanke: „Es ist normal verschieden zu sein“

Unser Ziel: Wir stärken die sozialen Kompetenzen unserer Kinder, üben Toleranz und fördern einen konstruktiven Umgang mit Konflikten.

Maßnahmen zur Förderung der sozialen Kompetenz

In jeder Klasse

  • Klassenrat mit der Schulsozialarbeiterin
  • wöchentliche Verfügungsstunde
  • regelmäßiges Thematisieren von Gefühlen (Religion, Philosophie, Sachunterricht)
  • einheitliche Klassen- und Pausenregeln
  • Logbuch für den Austausch über Ereignisse

Angebote für alle Kinder

  • Streitschlichterausbildung
  • Schülersprechstunde bei der Schulsozialarbeiterin
  • klassenbezogene Projekte nach Bedarf
  • Schülerparlament (monatlich, bei Bedarf Sondersitzungen)
  • Bewegte Pause mit Spielgeräte-Ausleihe
  • Schulassistentin als Vertrauensperson — besonders stark in der Eingangsphase

Austausch im Team

  • regelmäßiger Austausch mit der Betreuten Grundschule
  • Fallforum als präventives Austausch-Instrument

Einheitliche Klassenregeln

  1. Ich melde mich und warte, bis ich dran bin.
  2. Ich höre zu, wenn andere reden.
  3. Ich arbeite leise.

Einheitliche Pausenregeln

  1. Auf dem Schulhof darf ich toben und rennen.
  2. Füße und Hände bleiben bei mir.
  3. Beim Klassendienst erledige ich meine Aufgaben ruhig.
  4. In den Toiletten verhalte ich mich rücksichtsvoll.
  5. Einen Streit kläre ich mündlich oder hole mir Hilfe.

Unsere Schulordnung

Seit dem 16.06.2011 ergänzt unsere Schulordnung das Schulgesetz Schleswig-Holstein — unter dem Leitsatz:

„Ich darf alles tun, solange ich niemanden störe oder verletze.“

Umgang mit Konflikten

Wir trauen den Kindern zu, Konflikte zunächst selbst zu lösen. Bei Bedarf greifen wir zeitnah ein — Konsequenzen stehen möglichst im inhaltlichen Zusammenhang mit dem Verhalten.

Stufen der Klärung

  • Klärendes Gespräch mit beiden Parteien und einem Moderator (Klassenlehrkraft oder Schulsozialarbeiterin)
  • Angemessene Entschuldigung bei Einsicht in eigenes Fehlverhalten
  • Eltern informieren
  • Gewitterzettel — Verhaltensanalyse bei ernsteren Schäden (Hilfe durch Streitschlichter oder Erwachsene möglich)
  • Hausmeister- oder andere Dienste für die Allgemeinheit (nach Absprache)
  • Gelenkte Pause — Aufenthalt in unmittelbarer Nähe der Aufsichtskraft

Bei Störungen im Unterricht

  • Wechsel des Arbeitsplatzes (z. B. in die Differenzierungsnische)
  • stundenweiser Verweis in eine andere Klasse oder zu einer Lehrkraft im Verwaltungsgebäude (Eltern werden über das Logbuch informiert)
  • Nacharbeiten von Unterrichtsstoff